SPOSPITO
SpoSpiTo
Über 137.000 Kinder aus 6.282 Grundschulklassen haben sich bundesweit an einem der größten Schulprojekte in Deutschland für mehr Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf dem Schulweg beteiligt. Gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg war die Teilnahme für über 46.000 Kinder aus 250 Grundschulen kostenlos. Die Abkürzung SpoSpiTo steht dabei für Sporteln-Spielen-Toben.
Die Herausforderung: Innerhalb des Zeitfensters von Montag, 31. März bis Freitag, 16.Mai abzüglich Osterferien und Feiertage mindestens 20-mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen. Ob mit dem Rad, dem Tretroller oder zu Fuß – Hauptsache das Auto blieb in der Garage. Kinder, die diese Aufgabe gemeistert haben, erhielten als Anerkennung für so viel Bewegung und Klimaschutz eine SpoSpiTo-Urkunde! Doch der eigentliche Lohn war eine tägliche Bewegungs-Einheit noch vor Unterrichtsbeginn – und der Stolz, den Weg zur Schule selbst zurückgelegt zu haben. Zudem erhielten alle erfolgreich teilgenommenen Kinder einen Hausi-Gutschein.
„Schön, dass wieder so viele motivierte Kinder (auch bei uns an der Mittelhofschule) fleißig ihre Unterschriften auf dem SpoSpiTo-Bewegungs-Pass gesammelt haben, um erfolgreich an der Aktion teilzunehmen“, so der Projektleiter Thomas Gansert vom SpoSpiTo (Sporteln, Spielen, Toben) -Team.
Das Bild zeigt die erfolgreichen Teilnehmer der Grundschule von Klasse 1 bis 4:
Herzlichen Glückwunsch!
Mit dem SpoSpiTo-Bewegungs-Pass (seit 2019; www.spospito-bewegungspass.de/) sollen Kinder zum einen zur Bewegung an der frischen Luft animiert werden, so dass der bewegte Einstieg in den Tag der Kinder gelingt und sie wacher, ausgeglichener und konzentrierter durch ihren Alltag gehen. Zum anderen soll der SpoSpiTo-Bewegungs-Passdie Verkehrssituation vor Grundschulen durch weniger „Elterntaxis“ entschärfen. Denn an vielen Schulen besteht das Problem der sogenannten „Elterntaxis“. D. h. die Kinder werden von ihren Eltern morgens zur Schule gefahren und auch wieder mit dem Auto abgeholt. Das führt häufig zu Verkehrschaos vor den Schulen und zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen für die Kinder.
Toller Nebeneffekt ist, dass die Umwelt auch noch geschont wird und wir mit dieser Aktion etwas für den Klimaschutz unternehmen können. Denn jeder Weg, der nicht mit dem Auto zurückgelegt wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung.